Heinz Nawratil - deutsch Heinz Nawratil - english Heinz Nawratil

Dr. Heinz Nawratil


Geboren 1937 im mährischen Zauchtel a. d. Oder (Sudetenland), machte er sein Abitur im oberbayrischen Miesbach und studierte dann in München und Saarbrücken Jura und Volkswirtschaft. 1965 wurde seine Dissertation ausgezeichnet mit dem Förderpreis der Stiftung der deutschen Gemeinden und Gemeindeverbände zur Förderung der Kommunalwissenschaften. Nach seiner Promotion an der Uni München schlug er die Notarlaufbahn ein.

Aus seiner Feder stammen die juristischen Taschenbücher „BGB leicht gemacht“, „HGB leicht gemacht“ und „Strafrecht leicht gemacht“ (bei letzterem Titel nur Koautor), deren Gesamtauflage die Millionenauflage schon überschritten hat.

Nawratil ist Mitglied der „Gesellschaft für bedrohte Völker“, der zweitgrößten Menschenrechtsorgansisation in Deutschland. In Zusammenhang mit der Menschenrechtsarbeit bereiste er Bosnien, Afghanistan und den Irak.

Er verfaßte auch zeitgeschichtliche Bücher, wobei er sich an Gorbatschows Forderung orientierte, die weißen Flecken in den Geschichtsbüchern zu erforschen. Das Ergebnis waren dann Werke wie „Schwarzbuch der Vertreibung 1945 – 1948“, „Der Kult mit der Schuld“ und „Die deutschen Nachkriegsverluste“, 2011 folgte der Band "Die Versöhnungs- falle/Deutsche Beflissenheit und polnisches Selbstbewußtsein". Das Medienecho war ganz überwiegend positiv, von der Frankfurter Allgemeinen bis hin zu diversen Rundfunksendern. Nawratil verfaßte auch zahlreiche Beiträge zu Sammelbänden und Zeitschriften wie „Parlament“, „academia“, „Junge Freiheit“ und bestritt Diskussionsrunden beim Deutschlandfunk, Köln, und bei RAI, Bozen, sowie Referate bei der Evangelischen Akademie Bad Boll, der Gesellschaft für bedrohte Völker und der Zeitgeschichtlichen Forschungsstelle Ingolstadt.
Heinz Nawratil